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Hüft-TEp - Nein Danke! Graz, 15.02.2024

Möglichkeiten, Grenzen und Ergebnisse der Hüftarthroskopie
15.02.2024 | 18:00 – 21:30
Augarten Art Hotel, Schönaugasse 53, 8010 Graz


Liebe Orthopäd:Innen, Unfallchirurg:Innen, Hausärzt:Innen und Allgemeinmediziener:Innen,


in Österreich werden jährlich ca. 20.000 Hüftprothesen eingesetzt und ca. 2000 davon
wieder revidiert. In den letzten Jahren ist die Anzahl an eingesetzten Hüftgelenken
überproportional zum Bevölkerungswachstum gestiegen womit wir nun im internationalen
Vergleich einen Spitzenplatz beim Einsetzen künstlicher Gelenke belegen.
Daten des Bundesministeriums für Gesundheit zeigen gleichzeitig eine rasant steigende Zahl
an Revisionsoperationen nach Hüft-Teps bei teilweise jungen Patient:innen mit den
entsprechenden Gefahren, denn ca 20% von revidierten Hüften müssen innerhalb der
folgenden 10 Jahre erneut revidiert werden (Zahlen EPRD).


Hinter dem provokanten Veranstaltungstitel „Hüft-Tep – Nein Danke!“ stehen folgende
Fragen:


  • Ist die Hüftarthroskopie bei schmerzhaften Hüftgelenken, die nicht mehr auf konservative Therapie ansprechen, eine Alternative zur Hüftendoprothese?
  • Ist es denn immer die Coxarthrose, die den Schmerz verursacht und dann zur Hüft-Tep-Indikation führt?
  • Inwieweit helfen gelenkerhaltende Operationsverfahren wie die Hüftarthroskopie dem Patienten und wann sind sie sinnvoll und indiziert?
  • Welchen Stellenwert hat die Hüftarthroskopie im Vergleich zu anderen gelenkerhaltenden Verfahren wie Beckenumstellungen (PAO) und Korrekturosteotomien des Femurs?
  • Brauchen wir nicht mehr und gute gelenkerhaltende Therapieoptionen, um den Patient:innen möglichst lange ein künstliches Gelenk mit den entsprechenden Gefahren zu ersparen?
  • Sollte Österreich mehr gesundheitspolitische und finanzielle Anreize für den erfolgreichen Gelenkerhalt in diesem Bereich setzen?


Diese und andere Fragen möchten, wir gemeinsam mit Ihnen bei unserer Abendfortbildung
erörtern. Neben den Vorträgen haben wir einen gesellschaftlichen Rahmen geschaffen, der
viel Zeit für ausführliche,


Diskussionen und kollegialen Austausch ermöglichen soll.


Wir freuen uns auf Ihr Kommen am 15. Februar 2024 | 18:00 Uhr